Clevere niederländische Yachtbauer haben wieder Wind in den Segeln

Clevere niederländische Yachtbauer haben wieder Wind in den Segeln

Der niederländische Segelyachtbau hat schwere Jahre hinter sich. Und der Berg ist noch nicht überwunden. Trotzdem gibt es noch Yachtbauer, die es schaffen, ein gesundes Unternehmen zu führen. Wie machen sie das?

Chancen für den Qualitätsyachtbau

Niederländische Yachten sind weltweit für ihre hohe Qualität bekannt. Sie fertigen nicht in Serie wie Bavaria oder Bénéteau. Die Interessenten für niederländische Yachten sind oft erfahrene Wassersportler, die wissen, was sie wollen, und hohe Anforderungen stellen. Und gerade hier gibt es noch genug Chancen.

Boote teilen

Vor ein paar Jahren mussten wir unsere Boote plötzlich alle teilen. Besitz war nicht mehr in. Heute kann sich dieser Trend nicht mehr halten. „Ein Boot mit einem perfekt lackierten Teak-Deck will man doch nicht teilen, sondern einfach nur für sich selbst haben“, sagen Dennis und Dean Hennevanger, die stolzen Eigentümer von Saffier.

Weniger Segelferien

Der Wassersport insgesamt verändert sich. Man bemerkt eine Verschiebung von Mehrtagesausflügen zu Tagestörns. Das erklärt die Beliebtheit von Slups und das Aufleben der Daysailers.

Anzahl Bootsbauer in den Niederlanden

In den Niederlanden gibt es ungefähr 130 professionelle Werften: 90 Werften bauen Motoryachten, 25 bauen Slups und 15 bauen Segelboote.

In den Niederlanden gibt es 4200 Wassersportbetriebe, darunter 1100 Yachthäfen mit 20 oder mehr Liegeplätzen.

Der Bruttoumsatz aller niederländischen Wassersportbetriebe beträgt 2,1 Milliarden Euro. Der Sektor beschäftigt 20.300 Personen.

Schlussfolgerung

Niederländische Yachtbauer haben sich in den letzten Jahren mit hoher Qualität an die Marktnachfrage angepasst. Und genau hier liegen die Möglichkeiten für Wassersportbetriebe.

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